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Perfekter Badeanzug

Perfekter Badeanzug


Stichwort „Bionik“ oder Der perfekte Schwimmanzug.

„Bionik“ ist die Kunst, sich von der Natur abzuschauen, wie sie Probleme löst, und diese Lösungen dann zu imitieren. Die Haihaut bietet beispielsweise der Strömung des Wassers einen relativ geringen Widerstand. Was liegt also näher, als sich diese Haut einmal anzusehen, um das Know-how für Schwimmanzüge zu nutzen?



1980 fand der deutsche Paläontologe Wolf-Ernst Reiff heraus, dass die Struktur der Haut fossiler Haiarten viele maximal 0,5 Millimeter große Hautschuppen mit feinen Längsrippen besitzt. Diese Hautschuppen verminderten den Widerstand gegen die Strömung, da die Rippen das Wasser kanalisierten. Paläontologen wie Wolf-Ernst Reiff erforschen die Lebwesen aus vergangenen Zeitaltern und gewinnen daraus mitunter auch praktische Erkenntnisse für die Moderne, wie man sieht. Auch Haie aus der heutigen Zeit erreichen durchaus 70 km/h, wenn sie Beutetiere jagen. Aus der Erkenntnis des Paläontologen entstand die Idee, die entdeckte Struktur der Haihaut für Schwimmanzüge zu nutzen. Beim entwickelten Schwimmanzug helfen kleine Zapfen, den Strömungswiderstand zu reduzieren. Schwimmer gleiten damit so etwa wie auf einem Kugellager durchs Wasser und werden dadurch schneller. Das mag zwar nur einige Zehntelsekunden bringen, solche Zeiten sind jedoch beim Leistungssport durchaus relevant. Aquablade und Fastskin heißen Stoffe, die heute die Struktur der Haifischhaut nutzen. Die Nähte der gefertigten Schwimmanzüge verlaufen oftmals entlang der Muskelgruppen. Das garantiert zusätzlich, dass der Anzug optimal passt und sich an den Körper anschmiegt.

Im Jahr 2000 gab es einen Test mit einem Fastskin-Anzug in der Versuchsanstalt für Binnenschiff-Fahrt in Duisburg. Für diesen Versuch konnte die Profi-Schwimmerin Gaby Ottke gewonnen werden. Sie wurde durch das Becken gezogen und die dafür aufzuwendende Kraft wurde gemessen. Einmal trug Gaby Ottke beim Versuch einen normalen, dann einen Fastskin-Schwimmanzug. Das Ergebnis war beeindruckend: Bis zu 1,5 Sekunden können Leistungssportler durch das Material auf 100 Meter Freistil gegenüber Schwimmern mit normalen Schwimmanzügen herausholen.

Übrigens, wie wäre es einmal mit Wassersport auf der Insel Amrum?



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