Wednesday, 23.10.19
home Klippenspringen oder Eistauchen ? Wellenreiten auf Hawaii Bootsführerschein machen ?
Wassersportarten
Synchronschwimmen
Rafting
Kitesurfing
Klippenspringen
Tiefseetauchen
weitere Wassersportarten ...
Helden des Wassersports
Mark Spitz
Johnny Weissmüller
Kristin Otto & Birgit Fischer
Sir Peter Blake
weitere Wassersportler ...
Messen und Turniere
Messe BOOT
Hanseboot, Interboot
America Cup
Jollen Regatta
weitere Wassersportmessen ...
Wassersport Urlaub
Mecklenburgische Seenplatte
Hawaii und Wellenreiten
Fun mit Jetski
Wassersport und Helmschutz
Fränkisches Seenland
Wracktauchen in Mikronesien
weitere Urlaubsorte ...
Wassersport Szene
Einhandsegler um die Welt
Luxus Yachten
Schwimmen lernen
Bootsführerschein
Knoten & Fahnen
Haie & Wassersport
weitere Wassersportartikel ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Webmaster
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Bademode

Bademode


Völlig bedeckt und mit Badehäubchen.
Weibliche Bademode der Vergangenheit.


Als die australische Schwimmerin Annette Kellermann sich im Jahr 1907 entschloss, beim Schwimmen einen Figur betonenden Badeanzug zu tragen, wurde sie deswegen am Strand von Boston verhaftet: „Anstößige Enthüllungen“ nannte sich der Grund dafür. Es war ein harter Kampf für die Frauen, auch beim Schwimmen fast alles tragen zu dürfen, was sie tragen wollten. Sie haben diesen Kampf gewonnen.



Für Frauen war es lange Zeit Pflicht, Ihre Haut während des Badens in der Öffentlichkeit komplett mit Stoff zu bedecken. Wolle war einer der Stoffe, die dafür verwendet wurden. Ideal zum Schwimmen war diese Bekleidung natürlich nicht. Deshalb blieb es häufig dabei, dass Frauen bis zu den Knien ins Wasser gingen. Ein zusätzliches Mieder umschloss den Körper der Frau unter dieser Badekleidung. Sie sehen: Es wurde fast alles getan, um die Fraulichkeit der Frau zu verbergen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderten sich die Dinge etwas. Auch für die Frauen wurde Schwimmen im Jahr 1912 olympische Sportart. Noch immer war kaum Haut zu sehen, aber auf beengende Mieder und Korsetts durfte Frau fortan verzichten. Die Prüderie bei der Bademode hielt dennoch lange Zeit an. 1932 gab es in Preußen den so genannten Zwickelerlass, um einer für damalige Verhältnisse allzu freizügigen Bademode für Frauen und auch Männer Einhalt zu gebieten. Der vordere Teil des weiblichen Körpers sollte — laut Erlass — vollständig bedeckt sein.

Nacktbaden in der Öffentlichkeit wurde völlig untersagt. So züchtig sollte es nicht auf Dauer zugehen. Dafür sorgte unter anderem der Bikini. Der Vorläufer des Bikinis hieß „Atom“. Jacques Heim aus Frankreich bot 1946 eine zweiteilige Bademode in seinem Geschäft in Cannes an. Das inspirierte Louis Reard, seinerseits einen Zweiteiler mit dem Namen „Bikini“ herauszubringen. Noch im Jahr 1957 galt das Tragen eines Bikinis in Deutschland als Unmoral. Wahrscheinlich freuen sich Männer wie Frauen, dass sich die Zeiten gewandelt haben.



Das könnte Sie auch interessieren:
weitere Wassersportartikel ...

weitere Wassersportartikel ...

Wassersportartikel Interessantes aus der Wassersport findet man hier. Lesen Sie welche Vorraussetzungen man braucht um einen Bootsführerschein machen zu können und welche kosten auf Sie ...
Winter baden

Winter baden

Winter baden Kalt, aber gesund — im Winter im Freien baden. Für viele undenkbar: In den Wintermonaten im Freien ins Wasser zu steigen und Wassertemperaturen von 0 bis höchstens 15 Grad Celsius ...
Wassersportarten