Friday, 15.11.19
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Hawaii und Wellenreiten

Hawaii — Als Wellenreiten noch gottlos war…


Wellenreiten auf Hawaii konnte einst sehr böse enden. Gönnte sich das gemeine Volk dieses Vergnügen nämlich an der falschen, für Edelleute reservierten Bucht, so drohte die Todesstrafe. Später verboten Missionare den Spaß und die Wellenreiter mussten sich ganz langsam ihr Terrain zurückerobern. Nun… sie haben es geschafft!



Man stelle sich vor, in Deutschlands Kirchen gäbe es Gesänge und Gebete für den Fußball. Mögen auch vereinzelt Priester tatsächlich für einen WM-Sieg beten, es bleibt eine etwas abstruse Vorstellung. In Hawaii waren solch Gebete und Gesänge für das Wellenreiten durchaus üblich. Und es gab Orte, die waren nur fürs Wellenreiten von Königen reserviert. Dies war eine Auswirkung des für lange Zeit in der hawaiischen Gesellschaft vorherrschenden Tabusystems.

Hawaiische Könige surften wohl bereits im 15. Jahrhundert über die hohen Wellen der Inselwelt. Sie mögen vielleicht auch Gelegenheiten dazu gefunden haben, als christliche Missionare die Inseln Hawaiis betraten. Der gemeinen Bevölkerung wurde der Spaß allerdings ausgetrieben. Die Missionare betrachteten das Wellenreiten als Müßiggang, als nicht von Gott gewollt. Sie sahen die Bevölkerung Hawaiis wahrscheinlich lieber arbeitend. 1823 wurde das Surfen deshalb verboten. Erst der Hawaiianer Duke Kahanamoku ebnete den Weg für eine Renaissance. Er war ein hervorragender Schwimmer und holte dabei auch olympisches Gold. Aber er war auch Surfer und aus den alten hawaiischen Surfbrettern entwickelte er sein eigenes Brett. Duke Kahanamokus Popularität war nicht auf die Inseln Hawaiis beschränkt. Als meisterlicher Schwimmer bereiste er die ganze Welt; er fungierte dabei auch als inoffizieller Botschafter des Wellenreitens und brachte überall Menschen dazu, diese Art des Wassersports zu lieben. Seine Auftritte in Hollywoodfilmen stärkten seinen Ruhm.

Surfen und Hawaii sind heute wieder zwei Worte, die oftmals gemeinsam verwendet werden. Fast immer weht etwas Wind am Meer, das Wasser ist meist zwischen 21 und 27 Grad Celsius warm. Was will ein Surfer mehr? Auf den Inseln Maui und Oahu liegen die bekanntesten Surfgebiete Hawaiis, die heute viele Touristen anziehen. Gott scheint nichts mehr gegen das Wellenreiten zu haben.



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