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Kanupolo

Kajak statt Pferd: Kanupolo.


Rasanter Ballsport auf dem Wasser.

Schnell, hart und reich an Aktion: Das ist Kanupolo. Seit 1926 existiert diese Sportart in Deutschland, blieb jedoch in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Dabei wurde sie damals zu Werbezwecken etabliert.



Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA kam bereits im Viertelfinale das AUS für die deutschen Männer; die männlichen Kanupolo-Spieler erreichten dagegen bei der im selben Jahr zum ersten Mal ausgetragenen Weltmeisterschaft in ihrer Sportart immerhin den zweiten Platz. Das jedoch blieb weitgehend unbeachtet. Dabei ist Kanupolo durchaus das Zusehen wert und über fünf Tore pro Spiel sind eher die Regel als die Ausnahme.

Jeweils fünf Feldspieler bilden beim Kanupolo zusammen mit drei Auswechselspielern ein Team. Offizielle Wettkampf-Spielflächen sind 23 Meter mal 35 Meter groß. Die Tore haben die Maße „ein Meter mal eineinhalb Meter“, besitzen ein Netz und sind zwei Meter über dem Wasserspiegel angebracht. Eigentlich wäre Kajakpolo die bessere Bezeichnung für das Spiel, denn die Spieler sitzen in einem Kajak mit Paddel. Sie spielen regulär zwei Halbzeiten zu je zehn Minuten. Die Spielzeit kann aus organisatorischen Gründen auf insgesamt 14 Minuten verkürzt werden. Verlängerungen und das so genannte Penaltywerfen (ähnlich dem Penaltyschießen beim Eishockey) erhöhen manchmal die Spielzeit. Der Ball darf mit der Hand oder mit dem Paddel gespielt werden. Feste Torleute gibt es nicht. Torwart ist jeweils derjenige, der sich mit seinem Kajak und hochgestelltem Paddel unter dem Tor befindet. Die Anzahl der Schiedsrichter erreicht beim Kanupolo fast Mannschaftsstärke: Neben den zwei Hauptschiedsrichtern gibt es zwei Linienrichter, einen Zeitmesser und den Protokollführer. Die Schiedsrichter können mit grünen, gelben und roten Karten arbeiten.

Auch das Kanupolo hat mittlerweile eine Bundesliga, Nationalteams und männliche wie weibliche Mannschaften. Als es 1926 vom Deutschen Kanu – Verband (DKV) eingeführt wurde, erhofften sich die Initiatoren, dass Kanupolo die Beliebtheit des Kanusports und die Mitgliederzahlen des Verbandes steigert. Damals wurde noch mit Faltbooten gespielt. Diese erste Phase dauerte in Deutschland bis 1935. Danach existierte Kanupolo hierzulande praktisch nicht mehr bis zum Jahr 1966. Im Jahr 1995 wurde die Kanupolo-Bundesliga der Herren eingeführt.

Auch interessant ist das Kanuwandern im Spessart.



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