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Knoten & Fahnen

Knoten und Fahnen


Die Kunst des Knotens, die Sprache der Fahnen.

Das Fahren auf dem Wasser kennt eigene Anforderungen an den Menschen. Segler sollten es deshalb beherrschen: das kunstvolle Knoten von Seilen, das Entschlüsseln von Information, die anhand von Flaggen übermittelt wird. Wie fast alles im Leben: Man kann es lernen.



Sie tragen mitunter lustige Namen, die Knoten der Seefahrer: Affenfaust heißen sie beispielsweise, Kopfschlag oder Trompetenknoten. Sie alle mussten auch bei widrigem Wetter halten, dennoch lösbar sein, wenn es nötig wurde. Oft war es überlebenswichtig, die richtigen Knoten quasi im Schlaf knüpfen zu können, schnell und fehlerlos. Die Kunst des Knotens kennt auch ihre eigenen Bezeichnungen: Eine „Bucht“ ist ein U-förmig geführtes Tau, „Tampen“ sind die losen Enden der Leine. Spricht man von „Törn“, so wurde das Tau um einen Gegenstand, etwa einen Pfahl (Poller) herumgelegt. So genannte Steks sind leichter zu lösende Knoten (z.B. Palstek). Insgesamt existieren über hundert verschiedene Seemanns- oder Schiffsknoten. Man unterscheidet unter anderem Festmacherknoten, Zierknoten und Spleiße. Beim Spleiß werden die Enden eines Taus so aufgelöst, dass sich einzelne Stränge (Kardeelen) an den beiden Enden ineinander verflechten. Zu den so genannten Zierknoten gehören die Affenfaust und der Diamantenknoten, Beispiele für Festmacherknoten sind Kopfschlag oder Slipstek.

Eine ähnliche wichtige Rolle in der Seefahrt, wenn auch in anderem Kontext, spielen Flaggen als Mittel zur Kommunikation. Mitunter hat jede Flagge ihre eigene Farbe, die für eine bestimmte Botschaft steht. Wird die so genannte O-Flagge oder Oscar-Flagge (rot-gelb) gezeigt, so bedeutet dies „Mann über Bord“. Die „J-Flagge“ ist blau-weiß-blau gefärbt, heißt „Juliett-Flagge“ und steht für „Feuer“ bzw. „gefährliche Ladung an Bord“. Fast jeder Buchstabe findet Verwendung im Namen einer solchen Flagge und jede dieser Flaggen hat ihre eigene Bedeutung. Flaggen wurden auch beim so genannten Winker-Alphabet genutzt. Hier hält ein Lotse zwei Flaggen in den Händen.

Je nach Position der Flaggen wird ein bestimmter Buchstabe signalisiert. Auf diese Weise können auch komplexere Nachrichten auf größere Entfernung übertragen werden. Steht etwa die rechte Hand mit der Flagge rechtwinklig vom Körper ab, während die linke mit der Flagge nach unten zeigt, so wird der Buchstabe „B“ signalisiert. Neben dem internationalen Winkleralphabet gibt es auch eine rein deutsche Version.



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