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Samurai schwimmen

Samurai schwimmen


Schwimmende Samurais in Japan.

Zu japanischen Kriegstechniken gehörte oftmals ein intensives Schwimmtraining. Mochten die Japaner auch kein Seefahrervolk sein, so hatten sie sich dennoch nicht selten auf See zu verteidigen. Also lehrten sie den Samurais und Seeleuten, sich möglichst lange über Wasser halten zu können, im Wasser mit dem Schwert zu kämpfen und das Schwimmen mit gefesselten Gliedmaßen.



Viele dieser Künste wurden in Schulen vermittelt, die in der japanischen Sprache Ryuha hießen. Etwa ab dem 16. Jahrhundert entstanden zusätzliche Schwimmschulen in verschiedenen japanischen Provinzen. In erster Linie ging es darum, die Krieger und Seeleute zu befähigen, sich im Notfall schwimmend über Wasser halten zu können. Geschult wurde auch das Schwimmen unter widrigen Umständen: etwa bei Gegenwind und/oder hohen Wellen. Dafür lehrten die meisten Schulen, den Kopf während des Schwimmens zum Schutz etwas seitlich zu halten. Meist wurde als Schwimmstil Brustschwimmen oder Kraulen bevorzugt. Der Kopf sollte dabei ohne Ausnahme über Wasser bleiben, um stets möglichst alles im Blick zu halten.

Das so genannte Adels- oder Senkrechtschwimmen war ein ebenso wichtiger Stil wie Kraulen oder Brustschwimmen, vielleicht sogar der wichtigere. Bei ihm wurden die Hände nicht eingesetzt; sie blieben frei für andere Aktionen. Bogenschießen und Musketeschießen im Wasser mag eher selten eingesetzt worden sein, aber auch diese Technik wurde beim Senkrechtschwimmen eingeübt. Zur Übung befahl man den Trainierenden auch, während des Schwimmens Kalligraphien auszuführen oder aber Essen und Trinken zu servieren. Schwimmen mit Rüstung war ebenso Teil der Ausbildung wie ein waffenloser Kampf im Wasser. Tekiai nannten sich diese Techniken, die dem Ju jutsu ähnelten. Die alten Schwimmstile der Samurai sind im modernen Japan wieder in geworden. Für den Kampf hatten die Samurai als Kampfsportler verschiedene Waffen bei sich. Im Jahr 2004 gab es immerhin noch etwa 12 der historischen Schwimmschulen. Für die Japaner scheint das die Besinnung auf eigene Traditionen zu sein: Aus den eigenen Wurzeln zieht man Kraft.



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