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Winter baden

Winter baden


Kalt, aber gesund — im Winter im Freien baden.

Für viele undenkbar: In den Wintermonaten im Freien ins Wasser zu steigen und Wassertemperaturen von 0 bis höchstens 15 Grad Celsius zu ertragen. Für einige ist das Realität. Und es heißt, diese Leute leben sehr gesund.



Ins kalte Wasser zu gleiten, ist keine Erfindung der Neuzeit. Bereits die alten Germanen — so sagt man — tauchten ihre Neugeborenen zur Abhärtung in kaltes Wasser. Pfarrer Sebastian Kneipp nutzte kaltes Wasser viele Jahre später zunächst für sich selbst, um sich von der Tuberkulose zu heilen. Er band die Wasserkur danach in seine heilende Tätigkeit für andere Menschen ein. Bis heute ist einer der wichtigsten Gründe für das so genannte Winterbaden seine die Gesundheit fördernde Wirkung. Winterbaden wird bisweilen auch Eisbaden genannt, wobei Winterbaden wohl der geeignetere Begriff ist. Nicht immer bedeckt nämlich Eis das kalte Wasser, in das Anhänger dieser Praktik eintauchen. Winterbaden stärkt das Immunsystem und macht den Körper beispielsweise resistenter gegen Erkältungskrankheiten.

Neben dem Winterbaden existiert auch das so genannte Winterschwimmen. Die Grenzen zwischen Winterbaden und –schwimmen sind fließend. Winterschwimmen entstand als größere Bewegung erstmalig in der CSSR in den 60er Jahren. Am zweiten Weihnachtstag steigen beispielsweise seit vielen Jahren Menschen in Prag in die Moldau. Im Jahr 2003 waren es insgesamt 68 Beteiligte. Die Temperatur der Luft betrug 0 Grad, das Wasser war mit 2,5 Grad Celsius kaum wärmer: ein eisiges Vergnügen. Während einige Menschen auch das Winterschwimmen in erster Linie aus Spaß und zum Wohl ihrer Gesundheit praktizieren, veranstalten andere Schwimmer Wettkämpfe, bei denen abgesteckte Strecken möglichst schnell durchschwommen werden. Beim Donauschwimmen in Neuburg legen Winterschwimmer beispielsweise eine Strecke von circa 300 Metern Länge zurück.



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